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Referenzverstärker mit absolut transparentem Klang, unglaublicher Präzision und Detailtreue und immensen Leistungsreserven. Reicher Funktionsumfang für High-End Enthusiasten und professionelle Anwender.

By Musicalhead Wolfgang Hackhausen

(...) diese akustische Präzisionswaffe besitzt überhaupt keinen Eigenklang. Und dies ist aus meiner Sicht eines der größten Komplimente, welches man einem Gerät zur Reproduktion von Musik machen kann (...) punktgenaue räumliche Abbildung (...) ist sowohl fein- als auch makrodynamisch in der Lage, jedweden (ortho-) dynamischen Kopfhörer auf diesem Planeten mühelos zu bespielen (...)
Das vollständige Review finden Sie bei musicalhead.de
Einzigartig: Class A Power und ein Schritt darüber hinaus

Zwei Stereo-Quellen Überblenden, Vergleichen oder Mischen

XLR 4-polig – ¼„-Klinke – Pentaconn

Klanganpassung und Stereo Basisbreiten Einstellung
Präzise, filigran abgestimmte Werkzeuge zur Klanganpassung. Stereo-Basisbreiten Stufe zur Anpassung des Stereobilds (Räumlichkeit).





Wir haben dem HM1 immense Leistungsreserven mitgegeben, was schon daraus ersichtlich ist, dass er im Ruhezustand fast 40W verbraucht. Die Ausgangsleistung ist für jeden Anwendungsfall mehr als ausreichend und im Millisekunden-Bereich noch einmal deutlich erhöht. Der Ausgangswiderstand ist ausgesprochen niedrig. Den optimalen Arbeitspunkt der Endstufe haben wir messtechnisch ermittelt und dann in zahlreichen Hörtests mit Fachleuten, insbesondere Mastering-Ingenieuren, fein justiert. Entsprechendes gilt für die verwendeten Bauteile, die selbstverständlich selektiert werden. Diese Auslegung egalisiert die unten im Theorie-Absatz beschriebenen möglichen Nachteile von Class A weitestgehend.
Um Class A einen Schritt weiter zu bringen, setzen wir eine so einfache wie geniale Idee um: Wir nehmen das Beste von Class A und gegengekoppeltem Verstärkern und fügen es zusammen. Der Class A Betrieb bekommt eine Gegenkopplung („Servo“). Da keine Übernahmeverzerrungen auftreten, gibt es für die Gegenkopplung hier nichts zu korrigieren. Vielmehr korrigiert sie nur die Fehler, der sich durch das Zusammenspiel von Endstufe und Kopfhörer ergeben. Dabei ist der Gegenkopplungszweig so ausgelegt, dass durch die Korrektur keine Artefakte gebildet werden. Der Ausgangswiderstand sinkt auf einen Wert, der in der Regel kleiner ist als die Summe von Kopfhörerkabeln und Verbindern. So können Kopfhörersysteme straff „geführt“ werden. Man kann sagen, mit dem HM1 klingt jeder Kopfhörer so, wie er eigentlich klingt.
Der vorherige Absatz lässt den Schluss zu, dass mit dem Class A & Servo Betrieb das Optimum erreicht wird. Warum dann noch die Umschaltmöglichkeit? Ganz einfach, weil wir unsere Schaltungen nach dem Gehör beurteilen. Unsere Class A Endstufe wurde mit höchsten musikalischen Ansprüchen entwickelt. Und wir finden, sie ist vom Klang her nicht gleich, aber ebenbürtig. Abhängig von Kopfhörer, Musik und persönlicher Vorliebe kann jeder Anwender seine Auswahl treffen. Dabei hat selbst uns überrascht, dass trotz deutlich abweichender Eigenschaften und Messergebnisse, das Hörbild sich eher in Feinheiten unterscheidet.
Vorteile: keine Übernahmeverzerrungen an den Endstufentransistoren und keine Artefakte durch Gegenkopplung.
Nachteile: Der Innenwiderstand der Ausgangstransistoren und in der Regel auch die Emitter- oder Kollektorwiderstände liegen in Reihe mit der Last. Vereinfacht kann man sagen, dass die Materialeigenschaften der Ausgangsstufe das Hörerlebnis mit bestimmen. Und da sowohl der resultierende Innenwiderstand der Endstufe als auch der Widerstand der Last, also des Kopfhörers, komplexe Größen sind, ist auch das Ergebnis komplex: Es kann durchaus vorkommen, dass bestimmte Kombinationen von sehr hochwertigen Verstärkern und Kopfhörern keine optimalen Ergebnisse bringen. Erfahrene Audiophile kennen diese Erfahrung.
Vorteil: Jeglicher Fehler am Ausgang, der durch die oben beschriebenen Effekte verursacht wird, wird durch die Gegenkopplungsschaltung „korrigiert“. Dadurch geht der Ausgangswiderstand der Endstufe, solange kein Überlastzustand vorliegt, theoretisch gegen Null, praktisch bewegt er sich im 2-stelligen Milli-Ohm-Bereich. Der komplexe Innenwiderstand des Kopfhörers wird durch den niederohmigen Ausgang nahezu egalisiert. Das Kopfhörersystem wird also von der Endstufe sozusagen straff „geführt“.
Nachteil: Die Übernahmeverzerrungen treten zunächst einmal auf, dann erst werden sie korrigiert. Die Gegenkopplungsregelung läuft dem Geschehen (zumindest theoretisch) also immer etwas hinterher, was zu Artefakten im Signal führen kann. Allerdings sind lineare gegengekoppelte Audio-Endstufen in der Regel nicht rein Class AB. Es werden sehr wirksame Techniken eingesetzt, um die Übernahmeverzerrungen gering zu halten, ohne dass die aufwendige und leistungsintensive Class A Technik verwendet werden muss. Auch im Gegenkopplungszweig werden Techniken eingesetzt, so dass das „Hinterherlaufen“ der Korrektur nahezu keine Rolle mehr spielt.
Bei einem Referenzverstärker auf höchstem Qualitätsniveau drängt sich der Gedanke auf, diesen auch für kritische A/B Vergleiche zu nutzen - sei es für die Evaluierung von verschiedenen Signalquellen wie D/A Wandlern oder Tonabnehmer-Systemen im High-End Bereich oder dem Vergleich verschiedener Mischungen oder Klang-Bearbeitungen im professionellen Bereich.
Dafür besitzt der HM1 zwei Eingänge mit unabhängigen Pegelreglern und Ein-/Aus-Tastern. Die exakte Pegelangleichung ist essentiell für einen korrekten Hörvergleich. Die Ein-/Aus-Funktion kann übrigens auch über eine Kabel-Fernsteuerung bedient werden, was einen Blindvergleich erleichtert.
Die Mischstufe kann lässt sich weiterhin zum Überblenden von zwei Quellen nutzen. Eine sehr musikalische Alternative zum sonst üblichen „harten“ Umschalten.
Und natürlich eignet sich die Stufe zum Mischen von zwei Quellen. Aus zwei Musikprogrammen entsteht ein neues. Dieses neue Programm kann nicht nur im Kopfhörer abgehört sondern auch über die Line-Ausgänge auf der Rückseite abgegriffen werden - für Aktivlautsprecher, ein Audio-Aufnahmegerät etc. So wird aus dem HM1 ein 2-kanaliges Stereo Mischpult mit Referenzqualität.
Auch wichtig: Wenn nur ein Kanal verwendet wird, stellt die Mischstufe keinen überflüssigen „Ballast“ dar. Ein nicht genutzter Kanal wird direkt an der Eingangsstufe abgeschaltet und kann dadurch die Signalintegrität nicht negativ beeinflussen. Diese Abschaltung erfolgt per Relais und wird ausgelöst, sobald ein Lautstärke-Regler auf Minimum steht oder eine Kanal Ein-/Aus-Taste in Aus-Stellung ist.
Hier geht es nicht darum, massiv in das Klangbild einzugreifen. Man kann davon ausgehen, dass der HM1 in Kombination mit sehr hochwertigen Geräten betrieben wird. Eine klassische Klangregelung ist nicht angebracht.
Es kann allerdings durchaus von Vorteil sein, feine, präzise Anpassungen im Frequenzgang vorzunehmen, je nach Kopfhörer, Musikprogramm oder auch persönlicher Vorliebe.
Die Höhen- und Tiefenanpassung in jeweils drei festen Schritten als Anhebung und Absenkung ist in erster Linie musikalisch ausgelegt. Wir haben bewährte Schaltungen aus der Studiotechnik weiter entwickelt, der Klang wird nicht verfälscht, sondern es werden Akzente gesetzt. Grundlage sind Filter mit selektierten Bauteilen, selbstverständlich werden alle Stufen präzise mit Relais geschaltet.
Professionelle Anwender nutzen die Stufe beispielsweise um herauszufinden, ob eine fertige Mischung in Bezug auf Höhen und Tiefen ausgewogen ist oder noch optimiert werden kann.
Eine Besonderheit ist die Einstellmöglichkeit der Stereo-Basisbreite. Es ist bekannt, dass die Wahrnehmung der Räumlichkeit beim Hören mit Kopfhörern vom Hören mit Lautsprechern abweicht. Anstelle einer Cross-Feed Schaltung verwenden wir unsere Stereo-Basisbreiten-Einstellung. Sie basiert auf der im professionellen Studiobereich bewährten Mitte/Seite-Technik. Sie eröffnet uns zusätzliche Möglichkeiten.
Das Stereosignal wird in ein Mitten-Signal (vereinfacht ausgedrückt das was L und R gemeinsam haben) und ein Seiten-Signal (vereinfacht ausgedrückt das was L und R unterscheidet) umgewandelt. Setzt man Mitten- und Seitensignal 1:1 wieder zusammen, erhält man das ursprüngliche Stereosignal. Verändert man aber das Verhältnis zwischen Mitte und Seite, bevor man sie wieder zusammenfügt, verändert man die Stereo-Basisbreite. In unserer Schaltung lassen wir das Mitten-Signal wie es ist. Wir verändern nur das Seiten-Signal. Senken wir es im Pegel ab, wird das Stereobild enger, heben wir es im Pegel an, wird das Stereobild breiter.
Man hat direkten Zugriff auf die Wahrnehmung der Räumlichkeit. Bei einem Musikprogramm, das einem im Kopfhörer zu „breit“ erscheint, wird man den Regler ein oder zwei Stufen nach links drehen. Nimmt man eine Aufnahme als zu „trocken“ (zentriert) wahr, dreht man den Regler ein oder zwei Stufen nach rechts. Ganz links ist die Mono-Stellung. Die wird man vorzugsweise bei frühen Stereo-Aufnahmen wählen, wenn einzelne Instrumente extrem links oder rechts - ohne räumlichen Bezug - gemischt wurden.
Professionelle Anwender überprüfen mit dieser Stufe die Räumlichkeit ihrer Mischung und decken insbesondere in den Extremstellungen mögliche Probleme auf.
Auch wichtig: Mit der DIR-Taste (Direct) kann diese Stufe komplett aus dem Signalweg herausgeschaltet werden. So wird dem puristischen Ansatz Rechnung getragen.
Für die Balance Regelung haben wir ein Präzision-Potentiometer mit 21 Rasten ausgewählt. Die Mittelstellung ist perfekt eingemessen und haptisch eindeutig definiert. In feinen Abstufungen können Links/Rechts Lautstärke-Differenzen bis etwa 2,5dB - verursacht durch Musikprogramm, Kopfhörer oder eigene Wahrnehmung - ausgeglichen werden.
XLR 4-pol Verbinder und 6,3mm Klinkenbuchse sind parallel verschaltet und für alternative Verwendung vorgesehen. Theoretisch könnte man zwar beide gleichzeitig nutzen, die Endstufe ist stark genug. Für ein Hörerlebnis in Referenzqualität empfehlen wir eine solche Anwendung allerdings nicht.
Idealerweise wird der XLR 4-pol in Verbindung mit einem symmetrisch verschalteten Kopfhörer verwendet. Hierbei werden Signalströme der beiden Endstufen nicht miteinander vermischt, eine gegenseitige Beeinflussung ist ausgeschlossen. Der HM1 kann seine volle Qualität entfalten (siehe auch „Dual Mono Aufbau“).
Durch den Dual Mono Aufbau besitzt der HM1 bei der Ansteuerung eines symmetrischen Kopfhörers alle Vorteile einer symmetrischen Endstufe und umgeht deren Nachteile.
Nachteile einer symmetrischen Endstufe sind die deutlich erhöhte Anzahl von elektronischen Komponenten - ein symmetrischer Ausgang beinhaltet je Kanal zwei Ausgangsstufen, die gegenphasig arbeiten. Mehr Komponenten bedeuten eine erhöhte Möglichkeit von Nichtlinearitäten und zwei Ausgangsstufen bedeuten eine Verdopplung der Ausgangsimpedanz. Diese Effekte werden im HM1 vermieden.
Ein weiterer Vorteil der HM1 Architektur ist, dass auch unsymmetrisch verschaltete Kopfhörer mit 6,3mm Klinkenstecker problemlos betrieben werden können.
(zu diesem Thema siehe auch Kapitel „Dual Mono Aufbau“)
An Line Input A und Line Input B können symmetrische Signale (XLR) oder unsymmetrische Signale (RCA) angeschlossen werden, wobei an ein und demselben Eingang XLR und RCA nicht gleichzeitig verwendet werden dürfen. Mit den Bal/Unbal-Schaltern werden die Eingänge unabhängig voneinander in den symmetrischen (Bal) oder den unsymmetrischen (Unbal) Modus gesetzt.
Jeder Eingang verfügt über einen weiteren Schalter, mit dem die Eingangsverstärkung um 15dB angehoben wird. Damit können auch Signale mit niedrigen Pegeln problemlos verarbeitet werden.
Das Signal an den Line Ausgängen entspricht dem Signal im Kopfhörer, nur dass es nicht die Kopfhörer Endstufe, sondern symmetrische bzw. unsymmetrische Line Ausgangsstufen durchläuft und auf rückseitige Verbinder geführt wird.
Symmetrische und unsymmetrische Ausgänge können gleichzeitig genutzt werden um Endstufen, Aktivboxen, Pegelmesser oder andere Komponenten anzusteuern. Denkbar ist auch der Anschluss einer Aufnahmeeinheit. Wenn am HM1 z.B. ein Vergleich zwischen 2 Stereoquellen durchgeführt wird, kann das Ergebnis dort dokumentiert werden. Das gleiche gilt, wenn der HM1 als Mischpult eingesetzt wird.
Das „A Thru“ Signal ist aus dem Eingangskanal A ausgekoppelt. Der Auskoppelpunkt befindet sich hinter dem Eingangsverstärker. Die am Eingang A schaltbare 15dB Verstärkung ist also wirksam. Der Thru Ausgang besitzt eine unsymmetrische Ausgangsstufe.
Ein Signal, dass am Eingang A anliegt, kann damit verlustfrei an eine weitere Anwendung geführt werden. Denkbar ist ein Setup, bei dem „A Thru“ an ein Klangbearbeitungs-Gerät oder Effektgerät geführt wird, dessen Ausgang dann Line Input B speist. Mit den A/B Laustärke-Reglern lässt sich das Verhältnis zwischen Original- und bearbeitetem Signal einstellen. Mit diesem Setup lassen sich natürlich auch hervorragend beliebige Geräte testen: Kanal A liefert das Original, Kanal B den Signaldurchlauf durch das zu testende Gerät.
Durch den strikt getrennten Aufbau von linkem und rechtem Kanal soll jegliche Fremdbeeinflussung in den Schaltungsstufen ausgeschlossen werden. Dabei treffen die Begriffe Kanaltrennung oder Übersprechen die Sache nicht im Kern. Musiksignale haben in der Regel gewisse links/rechts Bezüge, so dass ein extrem niedriger Übersprechwert – zudem in der Regel mit Sinussignalen ermittelt - nicht allzu viel aussagt. Wenn aber in den Kanälen individuelle Impulsleistungen abgefordert werden, ist es essentiell, dass keine Kopplung über eine gemeinsame Stromversorgung oder über Signalstrom führende Masseleitungen entstehen kann. Nur so kann ein Verstärker absolut unverfälschte Ausgangssignale erzeugen.
Im HM1 ist die Stromversorgung für linken und rechten Kanal getrennt, und zwar für Vorstufen und Endstufen. Der Netztrafo hat unabhängige, vollkommen potentialgetrennte Wicklungen für jeden Kanal. Gleichrichtung, Siebung und Spannungsregelung für jeden Kanal erfolgen getrennt. Für Logikschaltungen und Anzeige-Leuchten gibt es eine weitere Wicklung und eigene Gleichrichtung, Siebung und Spannungsregelung.
Die Nullpotentiale der beiden Kanäle werden zwar an einem Punkt miteinander verbunden, dies erfolgt aber als reiner Potentialausgleich, es ist ausgeschlossen, dass Signalströme vermischt werden.
Wird der XLR 4-pol Ausgang in Verbindung mit einem symmetrisch verkabelten Kopfhörer verwendet, ist das Dual Mono Prinzip in voller Konsequenz umgesetzt.
Bei Verwendung des Klinkenausgangs werden die Masseleitungen beider Kanäle in der Klinkenbuchse bzw. im Klinkenstecker des Kopfhörers verbunden. Kopfhörer mit Klinkenstecker entsprechen also nicht ganz der idealen Anwendung. Im HM1 ist allerdings durch eine optimierte Masseführung dafür gesorgt, dass nachteilige Effekte so gering wie möglich ausfallen.
(zu diesem Thema siehe auch Kapitel „Kopfhörer Ausgänge / symmetrischer Anschluss“)
Netzspannung und Netztrafo sind immer potentielle Störquellen – konsequenterweise haben wir sie in den Netzadapter HMP1 ausgelagert.
Der Netzadapter verfügt zusätzlich über ein Bereitschafts-Netzteil, welches eine stabilisierte Niederspannung liefert. Diese Spannung liegt am Power-Schalter auf der Frontplatte des HM1 an und schaltet den eigentlichen Netztrafo per Relais ein.
Das Bereitschaft-Netzteil hat einen Weitbereichseingang, ist rein linear aufgebaut und entspricht den gängigen Standby-Regularien.
Der Netzeingang ist mit einem der besten verfügbaren Störschutzfilter bestückt und lässt sich für den Betrieb an folgenden Spannungen einstellen: 100V-110V-120V-220V-230V-240V.
Mit dem Netzschalter auf der Rückseite des HMP1 kann das Gerät vollkommen stromlos geschaltet werden.
Das Verbindungskabel zwischen Netzadapter und Hauptgerät führt ausschließlich potentialgetrennte Kleinspannungen. Die Länge des Kabels ist in einem weiten Bereich variabel und kann vom Anwender bei der Bestellung definiert werden.
Line Eingänge symmetrisch – Impedanz 20KΩ – max. Pegel +23dBu
Line Ausgänge symmetrisch – Impedanz 47Ω – max. Pegel +23dBu
beide verhalten sich wie Übertrager: a- oder b-Ader kann wahlweise nach Masse gebrückt werden
Line Eingänge unsymmetrisch – Impedanz 20KΩ – max. Pegel +23dBu
Line Ausgänge unsymmetrisch – Impedanz 47Ω – max. Pegel +23dBu
Impedanz Class A 0,8Ω, Class A & Servo 0,045Ω
max. Pegel +23,5dBu (+/-16,5V)
RMS 4W/30Ω; 7W/15Ω
Peak 7,6W/30Ω; 11W/15Ω; 12W/10Ω (18W für 1,5ms)
10Hz ... 30kHz -/+0,05dB
1Hz ... 500kHz besser als -3dB am Kopfhörer-Ausgang bei +6dBu
Line/Line – 0dB – +15dB zusätzlich schaltbar
Line/Headphones – +6dB – +15dB zusätzlich schaltbar
20Hz ... 20kHz unbewertet RMS / A oder B aktiv
XLR/RCA Ausgang -102dBu
Kopfhörer Ausgang -97dBu
Class A 0,07% – Class A & Servo 0,0005%
(typ. bei +20dBu/7,75Veff an 30Ω Last entsprechend 2W RMS)
Netzspannung – Wechselspannung 50-60Hz, schaltbar 100V / 110V / 120V / 220V / 230V / 240V
Leistungsaufnahme – typ. 40W, max. 60W
HM1: BxHxT ca. 225 x 90 x 300mm, ca. 5kg
HMP1 (Netzadapter): BxHxT ca. 170 x 60 x 185mm, ca. 1,2kg
Beispiel für eine konventionelle Anwendung als Kopfhörer-Verstärker: Ihr Referenz DAC an Eingang A und eine analoge Quelle an Eingang B.
Durch den Anschluss von Endstufen oder Aktivboxen an die Line Out Ausgänge lässt sich der HM1 als Vorverstärker verwenden. Beispiel für ein minimalistisches Setup: Streamer an HM1 Eingang A, Plattenspieler (mit eingebautem oder externem RIAA Verstärker) an Eingang B, Aktivboxen an Line Out.
Zwei Quellen an Eingängen A und B, Präzisions-Pegelmesser am Line Ausgang. Beide Quellen werden mit Hilfe des Pegelmessers und der Lautstärkeregler exakt im Pegel angeglichen und dann mit den Kanal Ein-/Aus-Tastern wechselseitig aktiviert.
Als Mischpult kann der HM1 zwei beliebige Quellen an den Eingängen A und B zu einem neuen Musikprogramm zusammenfügen – oder einfach von einer Quelle zur anderen überblenden. Das Ergebnis kann von einem der Line Out Ausgänge abgegriffen und auf einem Tonträger aufgezeichnet werden.
Durch Verwendung des „A Thru“ Ausgangs kann ein Klangbearbeitungs- oder Effekt-Gerät „eingeschliffen“ werden, es wird von „A Thru“ gespeist und sein Ausgang wird auf Input B aufgelegt. Das Verhältnis zwischen Original und Effekt/Bearbeitung wird an den A/B Lautstärkereglern eingestellt. Statt des Effekts kann auch ein zu testendes beliebiges Gerät eingeschliffen werden. Der Hörvergleich erfolgt dann durch Betätigen der A/B ein/aus Schalter.

In der Kopfhörer-Technik hat in den letzten gut 10 Jahren eine enorme Entwicklung stattgefunden.
Spitzenprodukte erlauben heute Anwendungen im professionellen Bereich, die früher nicht denkbar waren.
Während bisher Kopfhörer vorwiegend während der Aufnahme zum Einsatz kamen, werden Sie heute von Tonmeistern auch zum Referenz-Abhören während der finalen Abmischung benutzt. Essentiell hierbei ist eine unverfälschte Wiedergabe, die nichts schönt oder verdeckt, da sie ja die Grundlage für die Mischung und eventuell erforderliche Klangbearbeitung darstellt.
Anspruchsvolle High-End Enthusiasten haben – im Allgemeinen – primär den Musikgenuss im Sinn. Warum soll also ein Kopfhörer oder ein Verstärker den Klang nicht etwas gefälliger formen als es eine Aufnahme in Wirklichkeit hergibt? Die Antwort wird jeder, der sich gründlich in die Thematik vertieft hat, kennen: Auf solche „Schönfärberei“ ist leider kein Verlass. Was für die eine Aufnahme von Vorteil ist, kann für die nächste schon wieder von Nachteil sein. Selbst innerhalb einer Musikaufnahme geht eine Klangfärbung, die ein Instrument besser dastehen lässt, in der Regel auf Kosten eines anderen oder der Gesamtbalance. Ist die Aufnahme wirklich gut, ist die wirklichkeitsgetreue Wiedergabe stets die beste Option.
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